Ansatheus 2003-2006
  
Konfiguration
  Die Konfiguration des AT Contenators erfolgt mittels der Datei core.config.dat im Unterverzeichnis "_config".
  In diesem Verzeichnis liegt auch eine .htaccess-Datei, die den Zugriff auf diese Datei allerdings nur auf
  einem Linux-Server verwehrt. Die Anordnung der Konfigurationsoptionen kann beliebig verändert werden.
  
  In der Konfigurationsdatei selbst sind detaillierte Kommentare zu den einzelnen Optionen zu finden.
  Nur zu und keine Angst, es geht nichts kaputt.
  
  
Die Optionen im Einzelnen
  
  home
  Diese Option ist mit der Datei core.main.php, der Anzeigeseite für die content.txt im Root von AT Contenator,
  vorbelegt. Liegt AT Contenator in einem Unterverzeichnis und soll mit dem Link "Home" in das eigentliche
  Homeverzeichnis des Users oder der Website gewechselt werden, kann dieser Option Pfad und Name der Startdatei
  zugewiesen werden. Ist diese Option gesetzt, erscheint ganz oben (unter dem Schnufflodondron) der Link "Home".
  Ist sie nicht gesetzt, bleibt der unsichtbar.
  
  Beispiele:
  ../index.htm
  http://www.adresse.de
  
  stylepfad
  Hierüber läßt sich das gesamte Aussehen des Contenators verändern.
  Standardmäßig ist das Aussehen der Oberfläche des Contenators eingestellt auf:
  stylepfad=_styles/default_contenator -> für Standardfrontend
  stylepfad=_styles/default_ws -> für Webschnuffel
  Es spricht aber nichts dagegen, unterschiedliche Styles für beide zu nutzen. Diese müssen nur
  nach Wunsch angepaßt werden in den CSS-Datein bzw. Grafiken.
  
  websitetitel
  Hier kann ein Seitentitel eingegeben werden, der dann in der Titelzeile eines jeden Browsers erscheint.
  
  serverpfad
  Hier wird der physikalische Pfad des Webservers gesetzt. Diese Funktion ist optional.
  
  Was bewirkt diese Option?
  Im Feld für die Überschrift der Seite können 3 verschiedene Werte angezeigt werden:
  
  1) eine eigene Überschrift
  2) die Webserveradresse (http://server/verzeichnis)
  3) der physikalische Pfad der Datei auf dem Webserver (/usr/local/httpd/htdocs/verzeichnis)
  
  Ist diese Option gesetzt, kann die Webserveradresse angezeigt werden. Ist sie nicht gesetzt und keine
  Überschrift in die content.txt eingegeben, wird automatisch der physikalische Pfad der Datei angezeigt.
  
  Die Nutzung dieser Option hängt immer von der Art des Einsatzes von AT Contenator ab. Für Dokumentationen
  oder Manuals können die Webserveradresse oder der physikalische Pfad der Datei nützlich sein. Für
  Websites eher eine selbst eingegebene Überschrift in der content.txt
  
  dateiarten
  Die Dateien, die als Download-Links automatisch generiert werden sollen, können hier angegeben werden.
  Wichtig ist der . zu Beginn und das ; am Ende jeder Dateiart. Die als Download-Links zu generierenden Dateien
  müssen im selbigen Verzeichnis liegen.
  
  Beispiele:
  dateiarten=.txt;
  dateiarten=.txt;.pdf;
  
  dateiignore
  Diese Option bildet eine Ergänzung zu der Option "dateiarten". In der Option "dateiarten" werden Dateitypen
  definiert, die als Download-Link generiert werden können. Mit "dateiignore" können Dateien noch genauer
  bestimmt werden, die nicht als Download-Link erscheinen sollen, obwohl sie in der Option "dateiarten"
  aufgeführt sind. Dadurch können einzelne Seiten individuell gestaltet werden. So kann es z.B. sein, daß
  eine Rubrik "Fotos" existiert, die JPG- oder GIF-Bilder enthält und als Linkindex generiert werden sollen.
  Andererseits existiert ein Bereich "Impressum", in dem kein Linkindex erscheinen sondern nur das Bild
  angezeigt werden soll. Das in diesem Verzeichnis liegende Bild kann im Namen einen Zusatz oder Zeichenkette
  enthalten, die in dieser Option angegeben wird. Damit wird die Datei von der Linkgenerierung ausgeschlossen.
  
  schnufflodondron
  Hiermit kann bestimmt werden, ob die Online-Suchmaschine, das Schnufflodondron, auf der Website zur
  Verfügung stehen soll. Dabei steht on für ja und off für nein.
  
  menumodule
  Wenn zusätzliche Menümodule, von Drittanbietern oder selbst programmiert, genutzt werden sollen, kann dies hierüber
  aktiviert werden. Dabei steht on für ja und off für nein.
  
  moduletitel
  Setzt eine Überschrift für den Modulbereich.
  
  menubuttons
  Wenn auf on, dann wird das Hauptmenü mit Buttons unterlegt. Diese werden in der core.menu.css des Styles
  in der Klasse menubuttons definiert. Ist diese Option auf off, erfolgt die Anzeige wie bisher.
  
  menusubbuttons
  Wenn auf on, dann werden alle Untermenüs mit Buttons unterlegt. Diese werden in der core.menu.css des Styles
  in der Klasse submenubuttons definiert. Ist diese Option auf off, erfolgt die Anzeige wie bisher.
  
  unterverzeichnispfad
  Diese Einstellung ist dann wichtig, wenn AT Contenator/Schnufflodondron entweder auf einem Windows-Server oder
  in einem Unterverzeichnis (Linux) liegt. Dann muß dem Schnufflodondron hierrüber dieses Unterverzeichnis, beginnend
  ab dem Serverroot, mitgeteilt werden.
  
  Beispiel:
  Liegt das Schnufflodondron im Verzeichnis schnufflo, dann lautet der Eintrag unterverzeichnispfad=/schnufflo.
  Liegt es im Verzeichnis schnufflo/suche, lautet der Eintrag Eintrag unterverzeichnispfad=/schnufflo/suche.
  
  Visuelle Darstellung:
  serverroot (htdocs)
    |
    |- schnufflo
    |    |
    |    |- suche
    |
    |- index.php
    |- weitere Dateien
    
  ---------------------------------------------------
  statistikparser
  Statistik-Parser ein- und ausschalten.
  
  inhaltsparser
  Inhalts-Parser ein- und ausschalten
  
  inlineparser
  Inline-Parsing ein- und ausschalten. Der Inline-Parser funktioniert nur, wenn der Inhalts-Parser
  aktiviert ist.
  
  linkindex
  Generator für den Linkindex ein- und ausschalten
  
  parsermodule
  Parser-Module zulassen.
  
  Was bewirken die oben genannten 4 Optionen?
  Wird der Statistik-Parser ausgeschaltet, ist folgendes nicht möglich:
  - kein Titel
  - keine Überschrift in der farblich abgehobenen Zeile, sondern nur physikalischer oder Serverpfad
  - kein Copyright, keine Anzeige von Dateien und Verzeichnissen sowie letzte Bearbeitung in der Fußzeile
  
  Wird der Inhalts-Parser ausgeschaltet, werden keine Inhalte jeglicher Art generiert. Linkindexe sind
  jedoch möglich.
  
  Wird der Generator für Linkindexe ausgeschaltet, sind auch keine Linkindexe mehr möglich.
  
  Werden Parsermodule zugelassen, können zusätzliche Parsermodule genutzt werden. Sind alle Parser sowie
  Linkgenerator ausgeschaltet, aber Parsermodule eingeschaltet, kann auch ein völlig neuer Parser mit
  ganz anderen Eigenschaften genutzt werden. Auf diese Art und Weise können dem AT Contenator völlig
  neue Eigenschaften gegeben werden. Die integrierte SDE sorgt dann für die Umsetzung dieser Eigenschaften.
  
  Reihenfolge der Abarbeitung
  1. Statistik-Parser wird durchlaufen.
  2. Inhalts-Parser wird durchlaufen.
  3. Einbindung von zusätzlichen Parser-Modulen
  4. Generierung eines Linkindexes
  
  tagdatei
  Name der Datei, in der nach benutzerdefinierten Tags gesucht werden soll.
  
  Beispiel:
  tagdatei=core.newtag.dat
  
  Mit Benutzertags kann Contenator-Script beliebig ergänzt und erweitert werden.
  
  menulines
  Hiermit können die einzelnen Menüpunkte nochmals separat mit Linien getrennt werden. Insbesondere
  wenn keine Menübuttons aktiviert sind fürhrt dies zu einer alternativen optisch ansprechenden
  Darstellung.
  
  indentline
  Diese Option ist standardmäßig aktiviert. Dadurch wird eine Einrückung des normalen Textes bewirkt.
  So ist eine optische Abhebung von Überschriften und ein feineres Textlayout möglich. Der Nachteil
  ist, daß die einzelnen Zeilen nur ein bestimmte Länge haben dürfen (in der content.txt ausgewiesen),
  da sonst unschöne Zeilenumbrüche entstehen. Dieser Effekt tritt auch bei der Verkleinerung des
  Browserfensters auf. Wer das nicht möchte, der muß diese Option deaktivieren. Danach verschwinden
  die Einrückungen und es entstehen nicht die besagten Zeilenumbrüche.
  
  iconpfad
  Pfad zu den Icons, die von den einzelnen Komponenten im Contenator genutzt werden
  
  frameset
  Art des verwendeten Framesets. In einigen Framesetarten ist nur eingeschränkte Nutzung möglich.
  Alle Arten, bei denen das Hauptmenü oben oder unten angeordnet ist, sind folgende Einschränkungen
  vorhanden:
  
  - begrenzte Anzahl an Menüpunkten
  - keine Untermenüs - kann aber mit entsprechendem Ordner-Modul kompensiert werden
  - Dummyordner (1,1_) dürfen nicht in einem Hauptmenü(ordner)punkt vorhanden sein
  - keine Menümodule
  - keine Menülinien
  
  menurand
  Gibt die Stärke des Menürandes des Hauptmenüs an. Dadurch kann eine plastische Hervorhebung der Menüpunkte
  erreicht werden.
  
  menu2rand
  Hier wird der Abstand des Menütextes zum Menürand im Hauptmenü eingestellt. Je höher der Wert, desto größer
  der Menübutton.
  
  menu2menu
  Möchte man, daß die einzelnen Hauptmenüpunkte weiter voneinander entfernt sind, kann dies hiermit erreicht
  werden.
  
  menuwidth
  Einstellung für die Breite des Hauptmenüs. Zu beachten ist hierbei, daß sich der Bereich für Menümodule
  sich bei einer Breitenänderung nicht mit anpaßt. Voreinstellung ist aber diesselbe Breite wie die Hauptmenüs.
  
  submenurand
  Gibt die Stärke des Menürandes aller Untermenüs an. Dadurch kann eine plastische Hervorhebung der Menüpunkte
  und interessante Effekte erzielt werden. Sollte aber dennoch mit Vorsicht genutzt werden, da es nicht
  jedermanns Sache ist.
  
  submenu2rand
  Abstand des Textes zum Menürand in den Untermenüs.
  
  submenu2menu
  Abstände der Untermenüpunkte zueinander.
  
  submenuwidth
  Breite der Untermenüs. Aber Vorsicht, wird die Breite zu weit eingestellt, verschwindet das Untermenü teilweise
  nach rechts.
  
  debug
  Schaltet den Debugmodus ein und aus. Der Debugmodus kann sehr nützlich sein, um zum einen Fehlern auf die
  Spur zu kommen oder aber einfach Testbereich schnell und umfassend zu deaktivieren ohne den Code entfernen
  zu müssen. Um diese Funktionalität in eigene Scripte einzubauen, muß die Variable $debug in einer
  if-Abfrage eingebaut werden.
  
  Beispiel für ein PHP-Datei in einem Unterverzeichnis:
  
  $debug = config_read("debug",$pfad."../_config");
  
  if $debug
  {
     code
  }
  
  webschnuffel
  Wird der WebSchnuffel als Frontend eingesetzt, dann muß hier umgeschaltet werden. Die Parser von Contenator
  und WebSchnuffel sind in der Regel identisch, daher ist dies erforderlich.
  Hinweis
  In der neuen Version ist das Umschalten nicht mehr erforderlich, da dies über die Option
  frameset geschieht und sollte daher auf off stehen. Nur in älteren Versionen, bei denen der WebSchnuffel
  separat installiert wurde, ist das Umschalten notwendig.

    Letzte Bearbeitung: 26.05.2006